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Der Stern von Bethlehem - Konzert in Oberhausen-MitteMontag, 26.12.2011

Kindergärten in Armenien unter einem guten Stern - das war die Motivation von IncantaRE, dem Kammerchor der Neuapostolischen Kirche Ruhr-Emscher, am 2. Weihnachtstag um 17 Uhr in der Neuapostolischen Kirche an der Tannenbergstraße.

Das zweite Konzert zugunsten des Semper pro humanitate e. V.  war erneut ein voller Erfolg.


Semper pro humanitate e. V.   

Der anerkannte Verein besteht seit August 2008 und setzt erfolgreich durch unterschiedliche Projekte Menschlichkeit und verantwortliches Handeln in die Tat um. Seine Zielsetzung ist, unabhängig von politischen und religiösen Grenzen aktiv Toleranz zu üben, Freunde und Freude zu gewinnen. Die allesamt ehrenamtlich engagierten Mitglieder des Vereins unterstützen vorwiegend Projekte im Kaukasus. Unter anderem wurden unter dem Projektnamen "AREVIK " (kleine Sonne) bereits drei Kindergärten in Armenien aufgebaut.
 

Wie Heiner das Licht suchen ging

Nach der einführenden Lesung „Wie Heiner das Licht suchen ging“ und einer kurzen Vorstellung des Semper pro humanitate schloss sich in der gut besuchten Kirche die Ballade D-Dur für Klavier von Johannes Brahms an. Vorgetragen von einem Gesangssextett mit Klavierbegleitung erklang die „Geburt Christi“ als Teil des Oratorienfragments „Christus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
 

Der Stern von Bethlehem

„Der Stern von Bethlehem“ lautete der Titel der Komposition von Josef Gabriel Rheinberger, welche Herzstück des Konzerts war.

Geheimnisvoll leiteten die Vortragenden mit dem ersten Satz der Chorkantate ein, um dann mit pastoraler Leichtigkeit die Hirten auf dem Felde in das Geschehen abzuholen. Mit strahlenden Klängen wurde das Erscheinen des Engels musikalisch dargestellt, um danach in die heilige Stille des Stalls von Bethlehem einzutauchen, wo die Hirten das Kind in der Krippe anbeteten. Nach einer furios vorgetragenen Reise durch die Wüste erreichten die Weisen aus dem Morgenland den Stall und brachten dem Christuskind mit weichen und sensiblen Männerchorklängen Weihrauch, Myrrhe und Gold dar. In einer innig klingenden Sopranarie besang nun „Maria“ mit warmem, liebevollem Ausdruck das Kindlein in der stillen Atmosphäre des Stalls. Der „Stern von Bethlehem“ endete mit einer grandiosen Chorfuge, in der IncantaRE transparent und zugleich kraftvoll die Geburt des Christuskindes bejubelte.

Das rund zwanzigköpfige Gesangsensemble ließ während des gesamten Konzerts keine Zweifel an der Authentizität der klangmalerischen Vertonung Rheinbergers und meisterte die leider viel zu selten aufgeführte Weihnachtskantate in allen Fassetten.

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Weitere Informationen über IncantaRE unter www.incantare-kammerchor.de

Text: WiBo / Foto: Jörg Reske